Gesundheit

Zahnpflege

Die richtige Zahnpflege für den Hund? Gibts die wirklich, ist es überhaupt wichtig daran zu denken? Jetzt sei doch mal ehrlich, der Wolf putzt sich die Zähne auch nicht! – also warum sollten wir Zweibeiner dies machen?

Ja, der Hund unser bester Freund, ein Kinderersatz für einige und dennoch gehört er zum Wolf. Ist das wirklich so? Der Hund existiert nicht erst seit zwanzig Jahren, er begleitet und Menschen schon eine halbe Ewigkeit und dennoch höre ich immer, im Hund steckt der Wolf drinnen. Auch in meiner Ausbildung zur Hundeernährungsberater kam dieses Thema kurz vor und vor allem die Zahnpflege. Im Hund steckt genauso viel Wolf, wie bei uns die Urmenschen von damals. Wir alle haben uns weiter entwickelt oder gezüchtet, sodass wir nicht mehr darauf eingehen sollte das Hunde Wölfe sind… nicht zum größten Teil.

Die Zahnpflege ist äußerst wichtig, denn wenn wir uns mal den Wolf anschaue der sich die Zähne ja auch nicht geputzt hat wird uns schnell klar, dass er es doch getan hat. Er fing seine Beute, erlegte diese und kaute Stück für Stück am Muskelfleisch, an den Innereien und an den Knochen. Zwar benutzt er für die Knochen die hinteren Zähne, doch das Fell was er zerbiss und/oder dabei fraß, gilt als Zahnbürste für den Wolf.

Unser Hund jetzt allerdings bekommt entweder Nassfutter, Trockenfutter, bekommt was gekochtes oder wird gebarft. Natürlich denken sich jetzt viele zum Glück barf ich, da werden die Zähne schön sauber gemacht… na ja… die Knochen werden wie bereits mit den HINTEREN Zähnen zerkleinert, nicht mit den Fangzähne vorne. Also die Spitzen jeweils links und rechts, oben und unten einen. Diese Zähne haben meistens Zahnstein. Damit wir das in den Griff bekommen, ggf. nicht so häufig zum TA müssen, damit dieser den Hund in Narkose setzt oder wir gänzlich auf diese Art verzichten können, können wir Hundebesitzer bisschen nachhelfen.

Egal was du fütterst, Zähneputzen sollte drin sein und selbst wenn du es nur einmal in der Woche machst. Es gibt mehrere Möglichkeiten diese Zähne zu säubern. Hier kommen die Vorschläge:

  • Kaffeeholz – sie sehen aus wie Holzstücke und werden gerne von Hunden angenommen, die auch mit Stöcken spielen.
  • Abgeworfene Geweihe – auch diese reinigen die Zähne, einige Hunde nehmen diese nicht gerne an, unbeaufsichtigt würde ich diese nicht lassen.
  • Kauwurzeln/Torgaswurzel – super wenn man nicht ständig die Zeit hat, den Hund zu beaufsichtigen, diese Splittern nicht.
  • Spielzeuge – ja auch Spielzeuge können helfen, ob wir nun Baumwolle zum Zerrspiel benutzen oder wir spezielle Spielzeuge kaufen, wo die Hunde rein beißen können. !Achtung! Bitte nicht zu fest spielen, nicht das die Zähne beschädigt werden.
  • Die Ultraschall Zahnbürste, die zweifach Bürste, die Fingerbürste – ja die altbekannten Methoden sind die besten! Bitte verwendet hier spezielle Hundezahnpasta und nicht die für uns Menschen, diese schlagen ganz schön auf den Magen und Co.
  • Zahnartikel im Laden – wer kennt sie nicht? Eben mal einkaufen gehen und, ach da sind die Stäbchen ja, jeden Abend eine geben oder einmal die Woche das reicht doch,… oder? JAEIN !! Sollte dein Hund diese Artikel in wenigen Bissen bereits verschluckt haben, haben diese keine Wirkung auf die Zahnreinigung. Der Hund sollte daran kauen, damit sie die Zahn Oberfläche reinigt.

Kleiner Tipp am Rande: blutet euer Hund oder sieht das Zahnfleisch gerötet aus, geht einmal mehr zum TA, sollte der Zahnstein bereits vorhanden sein, muss dieser vom TA entfernt werden.

Saubere und gesunde Zähne sind wichtig für den Hund, denn damit zerkleinert er seine Nahrung. Keiner will Zahnschmerzen haben, weder wir Zweibeiner, noch die Fellnase.

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