My Sheltie Aik · Reise · Urlaub · Wandern

Wandern Eifel Bürresheim

Aik11

Ein kurz Urlaub in der Eifel um mindestens einen Tag abzuschalten. Das haben wir in Februar gemacht und waren übers Wochenende zum Wandern da. Diesmal wollte ich den Weg nehmen, den wir schon einmal versucht haben zu gehen, nur war Aik zu klein für die ganze Tour und somit sind wir nur ein Stück wandern gewesen und auch nicht die komplette Route. Nun zwei Jahre später, sieht das ganze schon etwas anders aus.

Den Weg hab ich Dank eines Hundemagazins gefunden -> Traumpfade – wir haben noch so einige Wege zu erkunden sag ich euch. Auf jeden Fall wollte ich in der Nähe vom Waldsee Rieden, da wo auch unser Ferienhäuschen war, wandern gehen.  An einer Burg oder durch Schluchten wäre auch super Interessant, ja genau so fing damals alles an und wir entdeckten den Weg Bürresheim. Eine Burg wo man leider mit Hund nicht hin darf, aber immerhin war die Aussicht auf die Burg ein Traum.

Startpunkt war ein Parkplatz vom Kletterpark, zwischen den ganzen hängenden Sachen ging es Richtung Wald. Eigentlich führte uns dieser Weg zu einer Informationstafel und somit der Startpunkt der Wanderroute. Zum Glück hatte ich mir eine App runter geladen und diese half uns in einigen Situationen, wenn man den Weg nicht mehr sofort sehen konnte dank GPS, ihn als Kompass zu verwenden. Direkt am Anfang hieß es weit nach oben Stiefeln. Eigentlich dachte ich im ersten Augenblick – nach da oben? Die haben sich doch vertan da geht es doch nur in den Wald, das ist doch kein Weg?! – von wegen, oben angekommen erblickte uns ein Feld, Pferde und Berge. Nachdem wir oben angekommen waren inmitten durchs Feldgebiet erblickten wir schon am Anfang eine Traumaussicht.  Im Anschluss mussten wir wieder etwas durch den Wald, dann sahen wir ein anderes Dörfchen, Großeltern die mit ihren Enkelkindern die Berge bestiegen und dann gab’s da noch das Nichts…. nichts außer die Natur selbst. Was wir bis dahin nicht wussten, der Aufstieg am Anfang war noch gar nichts, was auf uns zukommen sollte.

Aik hingegen fand alles super spannend und freute sich über jede Abwechslung. Er lief immer brav neben uns her oder vor uns. Ich fand es immer zuckersüß wie er sich alles anschaute, denn nicht nur die Nase arbeitet bei ihm, sondern auch die Augen. In solchen Momenten würde ich gerne wissen was er sich denkt. Und genau so wie wir den Aufstieg am Anfang hatten erfolgte ein Abstieg nach unten. Wir gingen recht gemütlich runter, während der Fuchs nach unten Eilte und zu uns aufsah. Wir waren Mitten im Wald, in der Natur, wir hörten weder Autos, noch andere Menschen. Wir Zweibeiner unterhielten uns und genossen den Spaziergang, ich hingegen musste mich mehrmals zügeln, da ich sehr gerne ein schnelles Tempo aufnehme. Nach einer Kurve erblickten wir den ersten Aussichtspunkt. Oben das Bild war eines der ersten die wir gemacht haben. Die Aussicht war ein Traum schlecht hin. Man sah nur weit und breit Bäume und Berge. Wie man sah war auch Aik schwer beeindruckt was ich ihm da gezeigt habe 😉

Ja danach verlief der Weg eigentlich echt ruhig. Man ging sehr nach an den Felsen, es ging sowohl steil hinauf, als auch auf der anderen Seite hinunter. In Schlangenlinien liefen wir um den Berg den wir bestiegen hatten und bannten unseren Weg immer ein Stück nach unten. Irgendwann geschah das was geschehen musste… diesmal war es zwar kein Wildschwein – oder besser gesagt zum Glück – denn plötzlich hörten wir sehr laute Geräusche, irgendwas das von oben rollte, trampelte oder sonstiges. Im ersten Moment konnte ich es nicht zuordnen, genauso wie Aik. Dieser schaut erschrocken nach oben, während meine Mutter sich an mich klammerte, da auch Sie sich erschrocken hatte (ihre Befürchtung es seien Wildschweine) – ich blickte wieder nach oben, sah nur zwei oder drei braune Wesen die da rollten. Okay erst dachte ich Mist Baumstämme oder Steine rollen runter, aber dann erblickte ich Beine. Ich rief direkt Aik zu mir, der stand aber wie angewurzelt da, eine Pfote nach oben, die sich aber langsam senkte, ich rief ihn wieder zu mir und dann sah ich nur wie er hin und her blickte – was war denn nun wichtiger der Rückruf oder die Rehe die da liefen – JAAA es waren zum Glück nur Rehe die aufgeschreckt herum liefen. Da Aik ohne Leine vor mir stand, ca. zwei drei Schritte machte ich mir erst Mal keine Sorgen, also rief ich nochmals und diesmal schriller weil ich merkte das die Rehe genau über Aik waren – meine Befürchtung war er könnte ganz Hütehund loslaufen sobald die rennende Rehe an ihm vorbei liefen. Doch er hörte, kam auf mich zu freute sich, ich lobte ihn gab ihm was leckeres. Er schaute wieder kurz zurück und bemerkte wie er kurz nachschaute ob die Tiere noch da seinen. Ich machte ihn aber erst an die Leine nachdem wir uns alle etwas beruhigt hatten, da er es nicht mit Panik in Verbindung bringen sollte. Ich fand das wie immer alles super spannend und aufregend, meine Mutter leider nicht so. Irgendwann lachten wir darüber und Aik durfte auch wieder von der Leine, da er ja echt super gehört hatte. Allerdings schaute Aik nun vermehrt nach oben und nach unten. Auch er schien der Sache nicht so geheuer zu sein. Danach ging es bergab und zu einem kleinen Fluss, wo Aik genüsslich trank. Schnell erblickten wir die Burg und ein See oder Teich. Leider gab es keine Möglichkeit dort irgendwo Rast zu machen. Kurze Zeit später ging es wieder sehr Steil hinauf. Da uns ein Baum den Weg versperrte gingen wir außen herum und zack hatte ich ein Dorn in der Hose. Schnell zog ich diesen raus und nahm Aik sofort auf den Arm, da die Dornen recht dünn und klein waren, wollte ich kein Risiko eingehen, das er sich an der Pfote oder wo anderes verletzt.

Es könnte jetzt nicht schöner sein, denn nach kurzer Zeit mussten wir wieder hoch hinaus, richtig klettern war angesagt. Aik war wie immer bereits oben oder unten und wartete auf uns. Ich muss sagen, diese Strecke mit Hund ist echt ein Traum. Man erlebt einfach soviel, der Hund hat vieles zum beschnuppern, die Wege sind toll, die Aussicht ist wunderbar.  Zum Schluss endeten wir diese Runde früher, wir gingen genau den Weg zurück den wir vor zwei Jahren gegangen sind, nur diesmal ohne den Herzmann. Ich muss sagen nach 4 Stunden waren wir alle mega platt.

*Traumpfade – keine Werbung bzw wir wurden nicht beauftragt*

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s