Reise · Urlaub · Wandern

Kronsgaard – Hundeurlaub an der Ostsee

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Endlich nach fast einem Jahr Arbeit und wenig Urlaubstagen zwischen durch, kam endlich der Monat August. Auch wenn ich nur eine Woche frei bekommen hatte, wollten wir zu dritt wieder eine Woche an den Strand. Die Suche zuvor war sehr lang, denn ich wollte an die Ostsee, wo Hunde ohne Leine Willkommen waren und der Sand sollte nicht zu grob sein, etwas ländlich durfte das ganze auch sein. Letztes Jahr waren wir eher in einer Familiengegend, soweit zwar alles super, nur wollte ich diesmal mehr mit Hund erleben können, bzw wir wollten auch mehr Spaziergänge machen können im freien, ohne Autos oder etc.

Auf einer Seite bin ich dann auf Kronsgaard gestoßen und wir fanden direkt ein Häuschen was wir uns mieteten. Ich dachte als erstes, dass es ein Dörfchen in der Nähe gebe, ich dachte wir würden näher am Strand sein und ich dachte es wäre mehr los in der Gegend. Dieses viele Denken sollte man lassen oder sich besser informieren.

Am 04.08.2018 ging die lange Reise los, ein Tag zuvor – was ich normalerweise bereits Wochen vorher geplant hatte und paar Tage früher eigentlich schon Reisefertig wäre – packte ich die Tasche, diesmal fehlte nichts. Alles was wir brauchten war verpackt, ich selbst habe diesmal nur wenig Gepäck mitgenommen was im Koffer geblieben war, weil es doch so herrlich war. Die Fahrt dauerte ca. fünf Stunden, wir machten alle 2 Stunden eine längere Pause, wodurch wir nach sechs Stunden am Ferienhaus eintrafen. Die Gegend war wunderschön. Umzingelt von weiteren Ferienhäusern und der Stille waren wir zunächst sehr beeindruckt. Wer uns kennt, weiß das wir direkt danach los zogen um uns die Gegend – also den Hundestrand – anzuschauen. Nach 15 Minuten erreichten wir den Strand zu Fuß, am Kiosk holten wir uns ein Eis und gingen dann weiter Richtung Hundestrand. Weitere 10 Minuten später rannten Aik und ich den Strand entlang Richtung Meer. Wir hüpften rein und Aik schwamm mehrmals seine Runden. Diese Begeisterung in seinen Augen ließen mich nur noch mehr strahlen. Enttäuschend war nur das zum Wasser hin nicht der Sand war der einen ins Meer führte, sondern Steine – aber daran hat man sich schnell gewöhnt!

Als wir zurück gingen entdeckten wir direkt ein Schild, eine Strandparty würde direkt neben an am Ort stattfinden, das beste daran vom Kiosk aus nur 15 Minuten weiter befand sich der nächste Ort. Wir sind dann zu dritt auch dahin gegangen und waren beeindruckt wie viele sich in dem Ort kannten und Urlaub machten. Wir wurden ebenfalls viel angesprochen, denn so ein Sheltie ist doch immer so eine Seltenheit wie uns bewusst wurde.

Am nächsten Tag ging der Urlaub so richtig los, wir frühstückten gemütlich und machten uns zum Hundestrand fort. Diesmal nahmen wir eine Abkürzung und waren nur in 15 Minuten am Hundestrand. Ich muss ehrlich sagen, ich hätte nie gedacht das Aik so viel schwimmen gehen würde. Ich ging dann immer nur bis über meine Knie rein, weil Aik um mich herum schwamm und wir spielten viel mit dem Dummy. Selbst wenn die Wellen mal kamen, wurde rein gesprungen und der Dummy wurde gerettet oder wir wurden umrundet. So ein Hundeurlaub am Strand wünscht man sich wirklich!

Nach jedem Strandbesuch gingen wir zum einzigen zu Fuß in der Nähe erreichbaren Imbiss, da war auch wirklich alles super lecker, aber mehr gab’s auch nicht in der Gegend, nur Feld der Imbiss der bereits um 18 Uhr schließt und der Kiosk mit der selben Öffnungszeit. Allerdings konnte man da auch Wandern gehen, wir entschlossen uns an einem etwas windigen Tag eine Runde zu gehen. Die frische Luft – ob mal Landluft, der Wald oder eine Prise Meerluft – die Entspannung war da.

Natürlich dachten wir es gebe da etwas mehr und das der Imbiss vielleicht auch länger geöffnet hätte, aber man konnte da so gut entspannen, wir gingen fast täglich über 20.000 Schritte laut meiner App 🙂 und die Leute waren alle super nett. Selbst am Strand hatte man nicht Nachbar an Nachbar, denn der Strand hatte eine super breite und Länge, dass man wirklich viel Platz hatte bis zum nächsten Vierbeiner Handtuch.

Also etwas negatives war es schon mit dem Imbiss, aber verständlich da es wirklich nur ein Mini Dörfchen war, leider hatten wir ebenfalls kein Empfand und somit kein Internet außer im Haus und dafür mussten wir zahlen. Das Problem war wir wollten mal nicht alles durchplanen und jeden Tag individuell am frühen Morgen planen. Somit mussten wir immer am Abend wenn wir WLAN zahlten alles plane – wohin wollten wir fahren, was wollten wir noch sehen? Ja und die Straßen durften wir bloß nicht vergessen zu speichern 😀

Dafür hatten wir aber super viel gesehen, neben der Entspannung und dem schönen Hundestrand, fuhren wir noch nach Flensburg, schauten uns ein Schiffsmuseum an, erkundigten die Altstadt und fuhren später weiter um an der Glücksburg noch paar Erinnerungsfotos zu machen. Am nächsten Tag fuhren wir nach Kappeln, eine auch ländliche Gegend, nur mehr für Tourismus, da gab es Läden, viele Imbissbuden und ein Schiffchen. Wir gingen uns einige Läden anschauen, saßen in einem Restaurant und schauten uns die Gegend einfach an.

Ich muss sagen, wer mal wirklich abschalten will, so wie wir es wollten – und ich es nach einem Jahr brauchte – der ist da genau richtig, man sollte nur nicht erwarten dass man zu Fuß vieles sieht – also Attraktionen oder so – man hat viel Feld und den Strand vor der Nase und läuft viel herum (das hat mir am meisten gefallen, denn so ein Bürojob lässt einen nicht viel laufen). Aik hat das ganze ebenfalls gefallen, wie bereits gesagt hätte ich es nicht geglaubt, wenn ich nicht selbst dabei gewesen wäre, er schwamm einfach seine Runden und hatte sich so gefreut wieder am Strand sein  zu dürfen! Das war so eine schöne Woche mit den dreien und wir haben so viel in einer kurzen Zeit gesehen! Danke an den Herzmann für den schönen Urlaub und natürlich an Aik ❤

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