B.A.R.F. · Ernährung

BARF – Obst & Gemüse

Aik1Das Obst und Gemüse gehört zum barfen dazu, welche Sorten Du bedenkenlos nehmen darfst und wie wir alles vorbereiten erfährst Du hier. 
Als ich mit dem ganzen B.A.R.F. Zeug angefangen habe, war mir natürlich sofort klar, dass ich mir ein Buch kaufen muss, worin direkt zu finden ist, was alles ein Hund an Obst und Gemüse fressen darf. Die Ernährungsberaterin hatte uns zwar auf der schlauen Liste einige Sorten genannt, aber heut‘ zu Tage hat man ja reichlich Auswahl.

Allerdings gibt’s natürlich noch so einiges was man wissen muss, bevor man dem Hund einfach mal eine Möhre gibt. Denn der Hundedarm kann das ganze Obst und Gemüse gar nicht verwerten und so landet das meiste hinten wieder aus, denn was der Körper nicht verwerten kann, benötigt er auch nicht… oder doch? Ja natürlich braucht ein Hund Vitamine, um an diese Nährstoffe zu kommen, soll man das Gemüse und Obst möglichst klein Pürieren. Denn der Hund besitzt kein Enzym im Speichel, um die Zellstrukturen von Pflanzen aufzubrechen.

Die Faustregel: Je grüner das Gemüse, desto wertvoller ist es für den Hund! Darum sehen viele „Gemüse+Obst-Shakes“ für den Hund kräftig GRÜN aus.

Wir haben zwei mal 8 Eiswürfel Behälter und zwar in XXL! So können wir problemlos das ganze Obst-Gemüse artige Brei in die 8 bzw. 16 Öffnungen einfüllen und haben 16 Tage ruhe. Ich kaufe das Gemüse und Obst immer frisch ein, denn ein Teil landet bei uns selbst auf den Tisch. (Ich liebe Obst und würde am liebsten alle sofort aufessen) Ich mache mir also alle 16 Tage die selbe Aufgabe, Obst waschen – ggf. Schale abmache, klein schneiden und im Anschluss pürieren wir das alles. Zu aller erst nehme ich das ganze Obst, denn das lässt sich am einfachsten zum Brei verarbeiten. Die Karotten die ich immer mit hinzufüge (mal mehr mal weniger) kommen als nächstes und zum Schluss füge ich noch Blattgemüse hinzu… dies ist etwas schwerer zu pürieren, deshalb auch zum Schluss.

Etwa 30 % der Tagesportion sollte vegetarische Kost sein, natürlich kann dies auch abweichen und einige nehmen 20%, wir allerdings haben ebenfalls 30%. Trotzdem ist es damit noch nicht vollbracht. Denn das Verhältnis von Obst und Gemüse soll 1/3 betragen (1/3 – Obst & 2/3 – Gemüse). Zudem wird einmal ans Herz gelegt, dass mindestens die Hälfte der verabreichten Gemüseportionen aus grünem Blattsalat besteht … da sind wir wieder bei dem Grün. Wir halten uns tatsächlich da dran und dem Aik stört es bisher auch nicht 😉

Gemüse-Liste

  • Blattgemüse: Kopf-, Feld-, Pflück-, Romana-, Eisbergsalat und viele mehr. (enthält hochwertiges Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe)
  • Wurzelgemüse: Karotten, Mairüben, Fenchel, Rote Bete (hierzu hat uns unsere Ernährungsberaterin hingewiesen, das in Rote Bete viel Natrium enthalten ist und deshalb nur 1 x die Woche zu verfüttern ist) – (Bei Darmbeschwerden oder Parasiten hilft ein Karottenbrei.
  • Kürbisgewächse: Kürbisse, Gurken und Zucchini

Vorsicht bei: 

  • Kohlsorten (wie Blumenkohl, Kohlrabi, Brokkoli, etc. dies könnte beim Hund zu Blähungen führen.

Obst-Liste

  • Äpfel
  • Aprikosen
  • Bananen (in maßen)
  • Birnen
  • Beeren (Brom-, Heidel-, Erd-, Him- und Johannisbeeren sind vitaminreich)
  • Pfirsiche und Nektarinen
  • Melonen
  • Kokos

Ich bin keine Ernährungsberaterin! Einige Hunde können natürlich auf einiges reagieren und ihr solltet euren Hund langsam an einer neuen Frucht heranführen. Diesen Tipp von unserer Ernährungsberaterin habe ich mir zu Herzen genommen und wechsele nur eine Obst oder Gemüse Sorte, damit ich weiß woran es liegen könnte, wenn er z.B. Durchfall haben könnte.

Quelle der Listen: BARF (Buch) von Swanie Simon und BARF für Hunde (Buch) vom Verlag GU

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