Das Rudel · Hundewesen

Der Hund, die Arbeit und ich

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Der Hund, die Arbeit und ich… doch wie kann der Hund dazu passen? Im heutigen Jahrhundert sieht die Welt doch ganz anders aus. Der Mann alleine schafft es nun selten den Haushalt mit Brot zu versorgen, darum gehen zwei zur Arbeit – eben die Frau. Die Frau kreiert sich ein Leben, in der Sie selbst die Karriere Leiter hinauf erklimmt, manche verdienen genauso viel Geld wie ein Mann damals alleine und bei einigen Paaren verdienen eben nur die beiden so viel wie damals der Mann alleine. Die Frau kümmert sich also um Haushalt und um „Geld“  – sie geht eben zur Arbeit! Viele Frauen erreichen ihr Traum und haben den Job den man sich vielleicht nur Wünschen kann, andere verdienen gerade so Gut das man sich das nicht mehr Wegdenken kann… doch was passiert wenn die Familienplanung ruft?  Viele kaufen sich als Kinderersatz einen Hund, den kann man alleine lassen, bei Freunden unterbringen oder, oder, oder… der Hund kostet nicht (immer) so viel wie ein Kind und das beste ist… man verliert nicht sein Status im Job – eben!

Eigentlich wollte ich den Beitrag ganz anders gestalte, ich habe den Titel geschrieben und plötzlich kamen mir ganz andere Ideen in den Kopf… das Thema Arbeit, Frau und Hund… denn der Hund ist ein Trend der stetig wächst. Ob es nun wahr ist oder nicht ist einmal daher gesagt, aber ich habe schon oft gehört, dass sich Frauen genau aus diesen Gründen lieber einen Hund anschaffen als eine Familie zu gründen. Na gut jetzt kommen wir aber mal zu den drei kleinen Wörtern… Der Hund – namens Aik, die Arbeit – wo ich halt arbeite und na ja ich – Ani eben. Wir drei sind ein fest geschworenes Team (abgesehen von meinem Herzmann 😉 ), ohne die Arbeit könnte ich mir einen Hund gar nicht leisten, aber wie kann man sich einen Hund erlauben wenn man Voll zeitig arbeitet? Ganz einfach! Wenn man seine Familie hat die einem hilft. Die Antwort war vorherzusehen was?! Natürlich kann man Hundesitter engagieren, den Hund vielleicht mit zur Arbeit nehmen, bei Freunden lassen, in der Pause vorbeischauen und so weiter. Mir war ja von Anfang an klar, hätten sich meine Eltern geweigert so schnell einen neuen Hund anzuschaffen, hätte ich die kleine Wundertüte gar nicht in meinem Leben, denn ohne Hilfe und ohne Unterstützung meiner Familie hätte der Hund wahrscheinlich ein sehr trauriges Leben und ich ein sehr schlechtes Gewissen! Denn der Hund soll (so hieß es damals) keine 8 Stunden alleine bleiben, mittlerweile sind es 6 Stunden und mir wäre es lieber nicht länger als 4.

Wie sieht dass denn nun aus bei uns? Ich wohne derzeit noch bei meinen Eltern und habe das große Vergnügen jeden Morgen ganz früh aufstehen zu dürfen, mein Vater ist währenddessen schon auf der Flucht zur Arbeit, während ich das Futter für Aik vorbereite und mich langsam fertig mache um mit ihm eine mittlere Runde (mal mehr mal weniger als 30-40 Minuten) zu gehen. Zurück angekommen bekommt der Fuchs sein Futter und auch ich mache mir was zum Essen, denn ohne ein Nutella Brot und Kirschtee läuft bei mir am frühen morgen gar nichts. Im Anschluss mache ich mich auch schon fertig für die Arbeit und bin 8-9 Stunden aus dem Haus. Bevor jetzt aber der Gedanke bei euch auftaucht der arme Hund! Zum Glück arbeitet meine Mutter nur Teilzeit und ist meistens !zum Glück! – das kann ich nicht oft genug sagen – zuhause. Sollte Sie dennoch mal Frühschicht haben kann ich aufatmen und sagen „es lebe die Gleitzeit“, denn dann kann ich später zur Arbeit fahren und Mittagsrum vorbeischauen. So wäre Aik (das ist bis jetzt auch nur einmal vorgekommen) drei – vier Stunden alleine und nach einer schönen großen Feldrunde noch im Anschluss zwei Stunden. Sollte meine Mutter Spätschicht haben, wäre Aik nur 3 Stunden alleine bis ich wieder da wäre.

Wären jetzt nur noch die Frage die offen bleibt – hab ich denn genug Zeit für einen Hund? Ja und wie, denn nach Feierabend freue ich mich den kleinen Knirps zu sehen, wie er sich freut wenn ich wieder da bin und wir gehen meistens direkt eine Runde raus und treffen uns mit Hundebesitzern. Oder wir gehen die 3 km Feldrunde und trainieren zusätzlich oder wir fahren zum Hundeverein, es kommt auch vor dass wir nur eine kleine Runde gehen (wenn es schüttet wie aus dem Eimer oder wenn es viel zu heiß ist) dafür üben wir zuhause, spielen und so weiter 😉 ! Für den kleinen Mann habe ich genug Zeit und verbringe sie auch gerne mit ihm – und mit meinem Herzmann. Außerdem stehen am Wochenende die besten Ausflüge an und so genießt der Fuchs auch mal in der Woche seine ruhe.

Das kleine Wörtchen ICH… bleibt Zeit für mich? Dank den langen dunklen Tagen –  auch Winterzeit genannt – hat sich Aik sehr stark gemerkt das wir pünktlich um 21 Uhr ins Bett Tigern… auch wenn momentan die Sonne lacht und es länger hell bleibt. In der Woche nutze ich diese Zeit gerne aus und lese noch etwas im Bett, bevor ich genau wie Aik Hundemüde einschlafe. Am Wochenende oder an sehr heißen Tagen hat der Fuchs auch mal Pech und geht dann noch ’ne mittlere Runde spazieren mit mir und dem Herzmann – obwohl SCHLAFENSZEIT ist. Zwischendurch kann ich auch relaxen und kuschele mit Aik, also ich finde ich habe genug Zeit, für den Hund, für mich, für Familie und Freunde.

Zum Schluss will ich eigentlich nicht viel sagen, außer das ich ein rund um glückliches Leben führe. Wenn man was will dann schafft man es auch und so sieht es bei uns eben aus. Alle für einen und einen für alle. Wie sieht es bei euch aus?

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