Agility

Agility – Aller Anfang ist schwer!

Aik9

Langsam wird’s Zeit euch etwas über Agility zu erzählen. Nun ist schon Mai 2017 und die Zeit rast einfach nur so an uns vorbei. Nun zum Anfang: Kurz bevor die Weihnachtsferien 2016 begannen, habe ich mir Aik unter den Arm gepackt – ich meine natürlich ins Auto! – und bin los zu unserer ersten Probestunde -> Agility. Ich muss echt gestehen, ich war so nervös. Bevor ich allerdings auf die Idee kam endlich anzufangen, hatte ich bereits am Wippenseminar teilgenommen und an einem anderen Seminar.  Die Probestunde verlief eigentlich soweit ganz gut, natürlich war ich immer sehr schnell überfordert wenn es um verschiedene Bewegungen ging, ich hatte auch immer das Gefühl mich bücken zu müssen, damit mein Fuchs zu mir läuft – vielleicht lag es auch daran, dass er noch etwas klein war 😉 Ja und dann brach auch schon die Winterpause ein und ich muss euch sagen, diese zwei oder drei Wochen fühlten sich viel länger an als ich gehofft habe.

Januar

Januar 2017 … kein Agility, der Winter stand gerade erst vor der Tür und brachte Frau Frost herbei, der Boden war einfach so gefroren, dass man nicht trainieren konnte, wir übten dafür immer zuhause mit den kleinen Hütchen und dem Tunnel von Ikea.

Februar

Im Februar konnten wir langsam anfangen mit dem Training. Wir waren die neuen, die die nicht von beginn an dabei waren und dennoch holten wir schnell auf. Leider besuchte uns immer wieder der Regen, wodurch viele Dienstage ausfielen – RUTSCH GEFAHR.

März

Im März schafften wir es endlich so gut wie jeden Dienstag hinzufahren. Samstags unternehmen wir gerne Ausflüge und so gehen wir lieber einmal die Woche als kein Mal. In dieser Zeit überlegte ich viel, ob der Sport was für Aik ist – mir ging es nicht darum ob diese Rasse (also Sheltie – ist ja ein Hütehund) diese Bewegung braucht oder ob diese Rasse ja soooo geeignet für diese Sportart sei… mir geht’s bis heute um den Spaß. Dieser Faktor ist mir besonders wichtig. Warum ich mir diese Frage gestellt habe? Aik blickte immer wieder sehr in Gedanken versunken und ich wusste nicht recht ob ihm gefiel was er tun musste. Dies beschäftigte mich eine ganze Weile, von jedem Training hin bis zu dem Zeitpunkt, als ich merkte warum er so langsam und Gedanken versunken war:

Der Fuchs war nicht aus Langeweile so langsam und schaute auch nicht so Geistes Abwesend um sich herum, er konzentrierte sich. Das fiel mir irgendwann zuhause auf, als wir eine neue Übung versuchten und genau das selbe eintrat. Nach einer Weile wo er begriffen hatte was ich von ihm wollte, strahlten seine Augen und er wurde immer fröhlicher als ich immer stolzer wurde. Genau das war der Punkt wo ich entschied, dem Verein bei zu treten – als Probemitglied und ab August ganz ohne „Probe“. Der März war immer besser, ich gewann an Sicherheit und Aik ebenfalls, mein kleiner damaliger nicht ganz mutiger Streber in der Welpenschule vom anderen Verein wurde endlich mutig und ja Fehler passieren, aber wir sehen das alles positiv. Ich merkte das wir dadurch immer mehr an vertrauen gewannen, wir wurden und werden einfach von Training zu Training und von Tag zu Tag ein besseres Team. Ich bin immer so stolz auf ihn wenn ich sehe wie viel Spaß er hat.

Leider kam auch mal die Zeit, dass er weniger Interesse hatte – mhm – okay nicht Interesse ich meine er war schnell gelangweilt vom selben Training und den selben Abläufen.  Das war allerdings auch etwas meine Schuld, denn ich konnte einfach diesen Franzosen nicht richtig ausführen und vertraute auch Aik nicht immer, das er hinter dem Hindernis läuft, springt und dann wieder zu mir, ich dachte immer er läuft um das Hindernis und springt nicht, ich bin ja auf der anderen Seite bereits erreichbar. Dadurch stockte ich ihn immer.

April

Der April brachte uns eine kleine Pause, wir fuhren zum ersten mal mit Aik in den Urlaub. Direkt im Anschluss fiel Training aus… Osterferien. Allerdings hatten wir da auch wieder ein Seminar (noch gibt’s dazu kein Beitrag, dieser folgt aber! Stand 17.05.2017 ; Update 15.06.2017 den Beitrag findest du hier ). Als wir wieder zum Training fuhren, merkte man direkt wie Aik sich wohl fühlte. Er freut sich bis heute wenn er aus dem Auto aussteigt und die anderen Hunde trifft. So mutig der kleine bei so vielen Hunden. Das Training verlief bis dahin immer besser, ich wurde auch mutiger, vielleicht bin ich nicht schnell und bremse viel den kleinen und ab und zu laufe ich fast gegen den Sprung oder dagegen 😀 aber wir haben Spaß und mich freut das immer so sehr. Ach und einmal war die Batterie meines Autos leer und so konnten wir auch nicht hin.

Mai

Noch können wir nicht viel erzählen, denn der Mai hat gerade erst begonnen. Heute ist der 17.05.2017 ein Mittwoch. Gestern hatten wir Agility und soll ich euch was sagen? Der gestrige Tag brachte mich dazu, endlich mal ein Beitrag darüber zu schreiben, wie die Zeit bisher so ist. Letzte Woche übten wir viel Slalom und die A-Wand (nicht sooooo steil, für Anfänger halt). Aik ist außerdem 1 Jahr alt geworden und nun darf er kleine Hürden springen. Nun kommen wir zu gestern, denn das war einfach nur Wahnsinn.  Nicht nur, dass das Wetter so super war, neeee wäre ja viel zu langweilig.

Der Anfänger Slalom war sehr eng aufgebaut, wir gingen dahin und Aik lief langsam mit mir dadurch, immer da wo die Lücke war musste ich im ein Zeichen zeigen das er weiter dadurch lief. Ich sagte bis da immer DURCH, doch als er nach paar Mal begriff er soll dadurch – er blickte mich immer wieder Mal an – begann ich das richtige Wort dazu zu sagen ZickZack. Wir übten beide Seiten – also das ich mal auf der Linken  und einmal auf er Rechten Seite des Slaloms stand. Alles verlief super und plötzlich sah man wie es bei Aik *klick* gemacht hatte. Er fixierte die Stangen, eine nach der anderen und wurde immer schneller.

Hürden 25 cm hoch, im ZickZack gestellt, so das der Hund problemlos „gerade aus“ hüpfen kann. Mit dem Wort VOR lief ich mit ihm, jedes Hindernis und immer wieder VOR. Er dachte selbst nach und man merkte ihm richtig an wie viel Spaß er hat, ich musste ihm eigentlich nichts zeigen denn er war einfach dabei.

Mini – Parcour mit drei Methoden. 1) Hürde – Hürde – Hürde rechts außen (Zweibeiner kann sich mit drehen) und dann Tunnel – selbes Hindernis wie gerade nur von der anderen Seite – neue Hürde – Hürde.  2) wie eins nur Hürde links außen mit FRANZOSE – Rest bleibt 3) Hürde -Hürde – und die dritte ignorieren  direkt in den Tunnel – Rest bleibt

Nummer eins machten wir drei Mal, das erste Mal fühlte sich Aik noch etwas Hilflos und beim zweiten Mal bin ich nach Tunnel und Hürde selbst fast gesprungen. Nummer zwei fand ich etwas schwierig mit dem Franzosen. Aik machte beim zweiten Versuch alles richtig, ich hingegen musste den Franzosen zu sehr ein drehen und bremste den Fuchs. Nummer drei, hier wollen die meisten Hunde direkt das dritte Hindernis nehmen, Aik jedoch folgte meiner Anweisung und wir schafften zwei Mal alles super. Wir spielten etwas mit Rauf Funktion und man sah wie viel Spaß er hatte, ich glaube das lag daran das die Stangen der Hindernisse endlich mal auf einer Höhe waren und nicht auf dem Boden lagen *lach*  – im Anschluss wurde er wieder als Streber bezeichnet und ich war stolz wie Oscar! Danach hieß es, das liegt bestimmt an der Rasse und dann sagte die Trainerin – das liegt daran das er auf Distanz arbeiten kann. Wie auch immer wir hatten super viel Spaß und das ist die Hauptsache – so werden wir weitermachen!

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4 Kommentare zu „Agility – Aller Anfang ist schwer!

  1. Toll, dass ihr was gefunden habt, was euch Spaß macht. Bleibt am Ball, ich bin sicher, dann klappt es auch alles und wird viel einfacher. Das hast du Vorgestern ja schon gesehen 😀

    Liebste Grüße
    Dani

    Gefällt 1 Person

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