Hütehund · StoryTime

Bewusst zum Hütehund!

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Normalerweise enden viele Sätze die mit BEWUSST beginnen so: ernähren, in den Alltag, etc. Allerdings habe ich das Wörtchen ganz bewusst gewählt ( 😉 ) denn ich habe mich damals für eine Rasse entscheiden müssen und habe mir direkt vorgenommen kein Terrier mehr anzuschaffen. Ich wollte auch keinen Jagdhund haben und der Hund durfte nicht zu groß sein und auf keinen Fall zu klein. Nicht alles hat jetzt mit den Thema Hütehund zu tun, doch ich wollte einen Hund der seine ganze Familie liebt, allerdings einen am meisten (natürlich meine ich hiermit eine Bezugsperson). Allein aus dem Grund, weil ich bereits bei meinem ersten Hund diesen Fall hatte, wir haben aber auch bei Spaziergänge oft Situationen gehabt, wo Hundebesitzer in der Stille mit dem Hund kommunizierten und das gefiel mir natürlich sofort. Agility und Obedience faszinierten mich schon immer, mit meinem Westie konnte ich solche Aktivitäten nicht machen. Darum wollte ich immer einen weißen, etwas größeren Hund haben – den Schweizer Schäferhund. Leider ist diese Rasse doch etwas zu groß, vor allem weil ich mir einen Hund anschaffen wollte, während ich noch bei meinen Eltern wohnte. Ich könnte hier noch weiter darüber reden, dass ich auf der Messe Hund & Katze oder Hund & Pferd Agility angeschaut hatte, wo viele Aussies und Border Collies teilnahmen… und so geriet ich in die Schiene Hütehund. Natürlich war mir da noch nicht bewusst das ich auf den Sheltie kommen würde. Okay es stand fest, das ich mir also einen Hund holen würde, mit dem ich Agility machen könnte und der super beim Gehorsam ist. Bis dahin war alles noch ein Traum.

Damals kam der Zeitpunkt wo man sich dann wirklich die eine Frage stellt, klick hier um die Vorgeschichte zu lesen. Als ich dann tatsächlich auf die Rasse Sheltie gestoßen bin, war mir schon bewusst das diese viel Bewegung brauchen – und nicht nur das NEIN, die wollen auch Arbeiten sprich Kopfarbeit!

Sheltie ein TRAUM?

Ganz klar kann ich sagen, dass der Sheltie vom Wesen ist wie im Buche beschrieben! Diese Rasse passt wirklich zu mir und ist für mich ein Traum, ich gehe einmal die Woche mit ihm Joggen und das hätte ich nie ohne Hund getan (da besiegte mich einfach mein Schweinehund und die Faulheit war besser, als alleine los zu laufen), Agility machen wir ebenfalls einmal die Woche und uns macht es super viel Spaß. Für meine Eltern wäre die Rasse allerdings sehr Anstrengend, da er doch gerne fordert und ich muss selbst gestehen, ich bin ab und zu sehr streng, wenn es um Ruhepausen geht… denn der Sheltie muss das erst einmal erlernen und Aik testet immer wieder bei wem er gewinnt und bei wem nicht.

Was war mir den Bewusst? – unser Tagesablauf

Ich war mir im Klaren, das ich mir einen Hund anschaffen werde, der viel Bewegung braucht. Ohne die Hilfe meiner Eltern hätte ich mir diesen Traum wegen einem Vollzeitjob nie erfüllen können.

Ich stehe bewusst jeden Morgen so auf, dass ich eine gemütliche Hunderunde gehen kann. Wir gehen immer 40 Minuten um unsere Siedlung, treffen mal Hunde und mal niemanden. In dieser Zeit darf Aik einfach nur Hund sein. Zuhause nehme ich mir dann doch die Zeit und spiele etwas mit ihm, bevor er dann sein Futter bekommt und ich mich fertig mache um zur Arbeit zu gelangen.

Nach der Arbeit fahre ich direkt nach Hause (da ich noch bei meinen Eltern wohne hat er das Glück nie wirklich allein zu sein), nach einer kleinen Mahlzeit für Frauchen, nehme ich sein restliches Futter aus dem Kühlschrank (wir barfen – klick hier um mehr zu erfahren). Direkt im Anschluss treffen wir uns mit einigen von der Siedlung, die Hunde können eine halbe Stunde bis eine dreiviertel Stunde toben. Anschließend erhält Aik sein Futter und dann wird sich eine bis zwei Stunde ausgeruht. Eine bis zwei Stunden danach, gehe ich mit ihm eine große Runde durch das Feld (3km), mal machen wir nichts und mal kommt Kopfarbeit hinzu. Bei schlechten Wetter spielen und trainieren wir zuhause. Die Abendrunde ist genauso unspektakulär wie die morgen Runden.

An Tagen wo wir zum Verein fahren um Agility oder Rally Obi zu machen, sieht der Nachmittag etwas anders aus, so habe ich aber einen ausgeglichenen Hund. Am Wochenende kommen dann tolle Ausflüge und wir sind länger unterwegs und genießen die Zeit zu dritt. Mir war von vorneherein klar das ich mich mit ihm Beschäftigen muss, ich habe trotzdem Zeit für Freunde und Familie – meistens darf Aik sowieso immer überall hin mit. Das beste daran sich Bewusst einen Hütehund zu holen, man lernt selber seine stärken und schwächen.

Ich habe mir zu beginn alles etwas einfacher vorgestellt, ich dachte nicht das er wirklich so fordernd sein wird (er ist jung und er darf das -ich finde das auch gar nicht so schlimm, denn ich liebe es mich mit ihm zu beschäftigen und dennoch haben wir auch Ruhephasen, wo ich bastele, lese oder nichts tue 🙂 ), ab und zu ist man erschöpft von der Arbeit und er zieht mich immer wieder hoch und mir tun diese Spaziergänge immer richtig gut, diese frische Luft und die Bewegung.  Selbst wenn man keine Lust hat irgendwas zu tun, weil das Wetter schlecht ist oder man schlechte Laune hat. Seine Augen bringen mich immer wieder dazu aufzustehen und den Tag zu genießen. Ich bin froh und glücklich einen Hütehund zu besitzen. Dabei habe ich mir ganz BEWUSST eine Lauffreudige Rasse mit der Veranlagung Hütehund angelegt 😉  Wie war das bei euch?

2 Kommentare zu „Bewusst zum Hütehund!

  1. Ich dachte auch, dass ich der Hütehund Typ bin. Ein Hund der arbeiten kann, will und mag. Naja, schlussendlich bin ich nicht bei meinen Bordern gelandet sonder bei ganz was anderem. Aber so ist es nun mal. Irgendwann bekomme ich auch noch meinen Hüti 😀

    Liebste Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi

    Gefällt 1 Person

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