Gesundheit

Giardien beim Hund

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Ein ganz wichtiges Thema, was uns leider erst bei Aik aufgetreten ist und ich dazu auch mal einen kleinen Beitrag schreiben wollte. Denn bevor ich wusste das Aik diese komischen Giardien hatte, kannte ich diese „Krankheit“ gar nicht. Mein erster Hund litt nie unter denen und auch sonst wussten kaum Hundebesitzer was genau diese Dinger machen und woher sie auch noch kommen. Also dachte ich mir zu diesem Anlass sollte ich meine Recherche hier veröffentlichen und euch etwas Wissen über GIARDIEN verschaffen.

Was sind Giardien und wie machen sie sich bemerkbar?

Giardien sind Parasiten die sich im Dünndarm des Hundes aufhalten, diese lösen Durchfall und Erbrechen beim Hund aus. Besonders anfällig sind hierbei Welpen und Junghunde, da deren Immunsystem noch geschwächt ist.

Und die Ursache?

Der größte Grund ist dafür wohl, dass die Zweibeiner den Kot von ihrer Fellnase liegen lassen.Die Parasiten überleben als sogenannte Zysten im Kot infizierter Hunde bis zu einer Woche, im Boden oder kalten Wasser bis zu mehreren Wochen. So können sich die Hunde schon beim Kontakt anstecken und durch das schnüffeln von Kot oder das ablecken der Pfütze.

Symptome

Neben dem Erbrechen, kann der Durchfall etwas blutig und schleimig sein. Junghunde verlieren den Appetit (haben wir selbst so miterlebt), sie verlieren an Gewicht, haben Bauchkrämpfe und könnten wohl auch an Wachstumsstörungen leiden. Bei einem Hund der ein starkes Immunsystem hat, der wird auch keine dieser Symptome aufweisen – einige Hunde bekämpfen diese ganz von allein.

  • Kot ist bei Giardienbefall oft auffällig hell bis gelblich gefärbt.
  • Kot verbreitet starken Fäulnisgeruch, beziehungsweise riecht ranzig bis fettig.
  • Manche Hunde haben auch sehr starke Blähungen und Bauchschmerzen, die anhand der verkrampften Muskulatur im Bauchraum zu ertasten sind.

*von dieser Quelle

Wie kann man Giardien vorbeugen?

Unsere Geschichte dazu, sie kam ganz plötzlich und unerwartet, denn bisher hatten wir keine Probleme – außer auf den einen Fall mit der Futterumstellung… Leider erfuhr ich im Nachhinein das einer in der Siedlung einen Welpen von Händler hat und dieser war wohl von Anfang an mit den Parasiten befallen. Dieser Zweibeiner fand Kot aufsammeln auch nicht für toll und im Feld ist es meistens auch nicht immer möglich. So hat sich Aik angesteckt. Wir waren da sehr konsequent und haben immer überall den Kot aufgesammelt. Sprich im Feld durfte er auch nicht zu weit weg, meistens auch nur an der Leine laufen (leider hilft das als nicht, wenn man die einzige Person ist).

Außerdem soll man vor allem auf die Hygiene achte. Den Hinterteil abputzen, die Schlafplötze reinigen, die Näpfe ebenfalls und vor allem man selbst sollte darauf aufpassen, denn einige Giardien sind wohl auch auf den Menschen übertragbar (hatten wir zum Glück nicht)

Ende gut alles gut?

Nachdem Aik zweimal gegen Giardien behandelt wurde, haben wir keine Probleme mehr. Der Haufen war allerdings häufig noch weich, das könnte daran gelegen haben, dass Aik die Tabletten und eine Entwurmungskur bekommen hat – diese greift den Darm an. Um den Darm wieder zu stärken haben wir mit Grünen Pansen angefangen und anschließend  sind wir komplett auf B.A.R.F. umgestiegen. Ein Tierarzt hatte mal gesagt, dass sich die Giardien am liebsten von Trockenfutter ernähren, ob das stimmt kann ich nicht sagen… allerdings achte ich jetzt vermehrt darauf, dass Aik nicht von Pfützen trinkt oder zu lange an Kot schnüffelt.

*Ernährung bei Giardienbefall

Milch und Kohlenhydrate sind strikt zu meiden. Oft braucht das Tier nach überstandener Infektion Aufbaukost und Tabletten, die den Darm wieder mit nützlichen Bakterien besiedeln. Kohlenhydrate können auch nach der Infektion längere Zeit problematisch bleiben.

(Es können natürlich auch andere Symptome auftauchen, bzw. die Symptome können auch andere Ursachen haben – wir wollen euch nur auf die Giardien hinweisen und wir sind keine Experten – nur so als Info)

Quelle

http://www.tiermedizinportal.de/tierkrankheiten/hundekrankheiten/giardien-beim-hund/135313

*http://www.bellos-gesundheit.de/giardien-beim-hund.html

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