Gesundheit · Hundewesen

Kalte Tage

aik5

Irgendwann im Jahr kommen diese kalten Tage, hauptsächlich zur kalten Jahreszeit namens Winter. Dieser Winter bringt allerdings nicht nur die Temperaturen ins minus Bereich, nein er bringt auch den sehr kalten Wind, den Frost und auch mal neben der Glätte den Schnee… Da bringt er also den Schnee vor die Tür und man freut sich super darauf mit dem Vierbeiner Spaß zu haben, doch leider kommen irgendwelche Zweibeiner auf die Idee einen Weg frei zu schaufeln. Nun kann man mindestens auf dem Asphaltieren oder gepflasterten Wegen Unfallfrei gehen ohne Gefahr auszurutschen – nur solange sich unter dem Schnee keine Eisfläche befindet. Allerdings verstreuen die Zweibeiner noch Salz, damit das schlimmste verschwindet. Als Aik und ich also eine schöne große Morgenrunde gegangen sind, mussten wir den Weg zurück durch die Siedlung, leider befand sich da schon eine Menge Streusalz. Der Ausweg auf die Straße musste wohl herhalten, doch als wir an einer viel befahrene Straße ankamen, mussten wir wieder zurück auf den Bürgersteig, kurzerhand humpelte Aik, er hatte wohl mit einer Pfote den Streusalz aufgenommen und dann in den Schnee die Unannehmlichkeit bemerkt.

Streusalz soll ja den Schnee zum schmelzen bringen, es wird warm bzw. brennt am Pfötchen, so trocknen die Ballen aus und werden rissig. Ist die Haut an den Pfotenballen erst einmal trocken und rissig, führt dies zum Juckreiz, dass der Hund versucht mit Pfoten-Knabbern zu bekämpfen. Dies führt dann zu einem Kreislauf, Knabbern (so sagte mal mein TA zu mir mit Toni) sei vergleichbar wie Menschen die sich Ritzen – irgendwann ist das eine Sucht. Zum Glück konnte ich die Reste schnell entfernen und wir konnten das letzte Stück unbeschadet nach Hause schaffen. Nun hieß es Handtuch her… Pfötchen mit lauwarmen Wasser säubern, abtrocknen (die Haare sollten an den Ballen so kurz wie möglich sein) und die Ballen eincremen. Wir benutzen dafür Kokosöl, so werden die Pfotenballen wieder mit Fett versorgt und geschmeidig. Natürlich kann man auch andere Cremen verwenden, wie Wund-und-Heilsalbe, Hirschhornsalbe oder Melkfett, jeweils natürlich ohne Zusatzstoffe und unparfümiert. Selbstverständlich gibt’s in Fachläden auch extra Pfotensalben, allerdings halte ich von natürlichen Mittel mehr, da ich weiß was wirklich drin ist.

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