Agility · Seminare

Agility Seminar Teil 2

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Agility Seminar Teil 2, da im Seminar so viele Punkte angesprochen wurde, musste ich tatsächlich den Beitrag aufteilen. Hier kommen wir nun zu den ganz wichtigen Punkt und zwar zum Thema Agility an sich! Aufwärmung, Abkühlen, die Basics und die Wechselarten findet ihr hier.

Aufwärmen / Abkühlen

Kommen wir doch mal zu dem liebsten was wir alle machen… oder sollte ich sagen vergessen? Das Aufwärmen ist super wichtig, dass haben wir bereits in der Schule gelernt und tun dies auch immer im Fitnessstudio, doch gehen wir Joggen oder betätigen wir uns anders im freien, vergessen wir das nur liebend gern.

Damit wir das aber nicht vergessen, sollten wir von Anfang an ein kleines Ritual einbauen. 5-10 Minuten sollte der Hund traben, währenddessen können wir Zweibeiner aber auch mitmachen und gemeinsam das Ritual fortführen. Aktives Dehnen beim Hund:

  • Strecken des Kopfes nach links und recht
  • Männchen machen, etwas bewegen
  • Den Diener/Gruß/Streck‘ Dich Kommando ausführen
  • seitwärts und rückwärts gehen
  • Slalom durch die Beine

Am Ende des Aufwärmens sollten Einsprunghürden ausgeführt werden, oder ein kurzes Ball spielen, oder Sprints. Der Hund soll etwas ausgelastet dadurch werden, aber Vorsicht sollte ein Hund nicht so bewegungsfreudig sein kann einiges zu viel sein und der Hund hat dann keine Lust mehr auf das wirkliche Training.

Abkühlen kennt jeder Reiter, im Anschluss geht man mit dem Pferd Schritt oder geht eine runde raus, auch mit dem Hund sollte man 5-10 Minuten gehen. Passives Strecken der Hinter- und Vordergliedmaßen (je 15 Sekunden halten, 2 Mal)

Agility Basics

Unter anderem sollte man dem Hund das Kommando „STUPS“ beibringen, indem Fall muss der Hund der Hand folgen und demnach an stupsen. Mit beiden Händen üben, dass soll später besser helfen, damit der Vierbeiner der Hand folgt. Aik und ich haben diese Übung bereits mit 14 Wochen geübt, da wir die Welpen-Spiele-Box gekauft haben und dass die zweite Übung ist.

Außen und Weg, oder wie das jeder gerne anders mag. Sinn der Übung ist, dass der Hund im Notfall auch auf das Wort hört, falls der Zweibeiner nicht hinter herkommt. Wir übten dies auch mit dem Kommandos RECHTS und LINKS auf polnisch. Dabei benutzte ich als erstes nur eine Kiste, während ich Aik beigebracht habe links herum bzw. rechts herum. Als er Handzeichen und Wort verstanden hatte, begann ich mit der Übung und zwei Hütchen, nun kann er von außen herum das Hindernis bewältigen. Damit er nur voraus geht, also auf das Hindernis zu sage ich nur VOR.

Kreisarbeit, diese Übung hatte ich erst für Sinnvoll empfunden, als wir unsere erste Agility Stunde hatten. Denn Aik kannte bisher nur auf der Linken Seite zu gehen und folgte meiner Hand nur indem er von der rechten Seite zu mir rannte, dann FUSS und anschließend Slalom durch meine Beine, damit er doch wieder auf der rechten Seite landete. Ob man nun ein Leckerbissen oder einen Spielzeug benutzt, geübt wird nun im Kreis gehen und der rechten Hand folgen, so dass er nicht wieder hinter meinen Rücken läuft und einen Umweg geht. Kleine und große Kreise sollen geübt werden!

2on2off, hier soll der Hund mit den zwei Hinterbeinen auf der Hürde stehen bleiben, während die zwei Vorderbeine auf der Wiese liegen sollen. Zum Üben reichen am Anfang auch Bücher, damit der Vierbeiner den unterschied merkt.Wir üben dies mit einer Kiste .- der Spielkiste, darauf üben wir auch das Kunststück ELEFANT – als erstes geht Aik ganz drauf und dann halte ich meine Hand unten auf dem Boden, mit einem Leckerbissen, damit er da dran kommt, muss er die zwei Vorderbeine runter stellen. Dann wird geclickt. Nach einigen Übungen haben wir das schnell raus bekommen. Die Übung habe ich bewusst mit einem Gegenstand gemacht, dass etwas höher ist, damit Aik merkt was ich von ihm will. Mit einem Buch war es ihm nicht so bewusst gewesen, also ruhig auch etwas höheres nehmen, aber Achtung nicht das der Vierbeiner zu klein ist und sich verletzt. Im Anschluss habe ich alles mit dem Target verbunden.

Das Target, hier soll der Hund etwas berühren. Ob ein Deckel, eine Frisbee oder ein Stück Teppich ist dabei egal. Im Seminar zeigte man uns wie wir das üben sollen. Zu erst wirft man den Gegenstand weg, sollte der Hund das berühren egal ob am Anfang mit der Nase oder schon mit den Pfoten wird geclickt! Ja so haben wir das dann auch geübt, mit einer Frisbee und einem Deckel. Mittlerweile berührt er es mit der Pfote und zusammen mit dem 2on2off klappt das einigermaßen. Denn wir machen nicht zu viel und machen nur so weit, wie ich merke das es klappt und er es verstanden hat.

Wechselarten

Die Wechselarten sind etwas viel und für mich als Anfänger schwer zu erklären, darum schreibe ich hier nur die Arten:

  • Belgier
  • Franzose
  • Remo
  • Außen + Franzose
  • Außen + Belgier
  • Reme + Franzose
  • Remo + Belgier
  • Außen + mitnehmen
  • Wechsel hinterm Hund
  • Ketschler

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