Hütehund

Die Geschichte des Shelties

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Du stehst auf einem Hügel und schaust in ein smaragdgrünes Tal. Über Deine Haut streicht ein weiches Sommerlüftchen, das aus dem Tal aufsteigt, vermischt mit dem Geruch des sattgrünen Grases und der saftigen Büsche. Du schaust das Tal entlang, das sich einige Kilometer weiter entlang windet. Und dann siehst DU die sandfarbene Wolke, die langsam ober den Talgrund schwebt. Du schaust ein zweites Mal hin. Es ist keine Wolke. Es ist eine Herde von Hunderten von Schafen, die wie eine Einheit über die Weide zieht. Da willst Du wissen, was sie zusammenhält und was sie in dieser wunderbaren Gleichmäßigkeit ziehen lässt. Da schaust du genau hin und achtest ganz genau auf die einzelnen Tiere. Erst, wenn sich Deine Augen ganz auf die weit entfernte Szene konzentrieren, siehst du plötzlich die zwei dunklen Tiere, die sich stets am Rand der Herde bewegen. Diese zwei dunklen Flecken sind Shetland Sheepdogs, kurz auch Sheltie genannt, als Gebrauchshunde auf den Shetland-Inseln weit vor der Nordküste Schottlands gezüchtet, Sie tun, was sie seit Jahrhunderten immer tun: sie halten die Herde zusammen und lenken Sie, wo sie zieht. Sie hüten.(…)

So beginnt die Geschichte der Shelties, im Buch „Sheltie Praxis Ratgeber Verlag bede bei Ulmer“ Wie entstand aber die Rasse genau und welche Rassen stecken dahinter? Im Buch findet man einige spannende Fakten dazu. Man erfährt das viele Fischer auf den Shetlands landeten und diese hatten gelegentlich ihre Hunde dabei. So wie den King Charles Spaniel, der anscheinend bei der Kreuzung zum Sheltie seine Pfoten mit im Spiel hatte. Die eingeborenen Hunden Grönlands nennt man Yaki, in einem anderen Buch (Expertenwissen Hunderassen Sheltie von Susanne Roser) steht das die Rasse ausgestorben sei, die Rasse wurde Yakki geschrieben… Diese Rasse soll  auch noch heute in einzelnen Exemplaren erkennbar sein – z.B. geringelte Rute und die öfter vorkommenden Stehohren. Die schweren Ohren sollen wohl vom Spanieleinfluss kommen, sowie das gewellte Fell einiger Shelties. Für das gelegentlich vorkommende helle,  Weizenfarbende Zobel scheint der norwegische Buhund verantwortlich zu sein.Der Collie ist natürlich auch mit gemischt – durch diese Mischung entstand auch die Farbe Blue Merle. Dadurch entstanden die kleinen wendigen und pelzigen Shelties.

Irgendwann wurde den Farmern der Shetlands, dass eine Rasse in Größe und Erscheinungsbild einheitlich sein muss, wenn sie auch in der Zukunft als eigene Rasse überleben soll.

Während der Anfänge der Zucht, orientierte man sich zunächst sehr stark am Collie, deswegen waren am Anfang auch kurzhaarige Shelties erlaubt. Im laufe der Zeit erneuerte man den Standard, so wurden kurzhaarige Hunde ausgeschlossen.Und während die Zeit verging, wurde immer wieder an dem Standard gearbeitet, Fellbeschaffenheit, die Clubs einigten sich auf einen gemeinsamen Standard. So gibt’s in Großbritannien wohl acht verschiedene Sheltie Clubs und in Deutschland nur zwei.

Das war die Geschichte der Entstehung der wundervollen Rasse. Viele kennen auch die Amerikanische Linie und die Englische der Shelties, doch nicht immer ist klar zu unterscheiden. In den Büchern wird nicht genau darauf eingegangen, also lasse ich das an dieser Stelle weg – bin ja auch kein Experte!

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2 Kommentare zu „Die Geschichte des Shelties

  1. Super interessant! Und acht gegenüber zwei ist ja ein ordentlicher Unterschied!
    Der Schapendoes hat in Deutschland nur eine und in Holland bin ich mir gar nicht so sicher wie viele😅 Aber auch nicht so viele..
    Schönes Wochende und liebe Grüße😘

    Gefällt 1 Person

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