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Warstein – Wildtierpark

 

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11.09.2016

Wir besuchten den Wildtierpark in Warstein, was wir alles so erlebt haben erfährst Du hier. Aik hatte sichtlich viel Spaß mit den vielen neuen Anregungen… denn mit solchen Wesen hatte der kleine Knirps noch keine Bekanntschaft gemacht, wen wir allerdings ganz sicher am Zaun besuchen wollten, um die Reaktionen der beiden Lebewesen zu sehen  war der Fuchs.

Genau heute vor sechs Monaten mussten wir unseren geliebten Hund Toni einschläfern. Zu Gedenken an ihn fuhren wir zum Wildtierpark, da wir als Team dort einiges erleben durften und wir so zu unseren neuen Hobby Wandern gekommen sind.

Als wir ins Auto stiegen, schlief Aik erst einmal ein, eine Stunde dauerte die Fahrt und wir alle waren endlich froh angekommen zu sein. Aik hatte dank dem Schlaf nichts mitbekommen und somit musste er sich auch nicht übergeben – obwohl er das bis jetzt nur einmal hatte. Allerdings müssen wir immer noch das Einsteigen üben. Während der Fahrt hörten wir Lieder, genossen die Aussicht und redeten.

Ein kleiner Pfand führt zu aller ersten Entdeckung, die Rehe. Ich kaufte auch sofort Futter (getrocknete Mais Stücke) um nachher die Rehe und Wildschweine zu füttern. Aik schaute auch direkt das eine Reh an, was sich einigermaßen bei uns in der Nähe aufhielt. Da am Wildtierpark umgebaut wurde, hingen die ganzen Tiere auf der anderen Seite herum, allerdings ging der Weg etwas zu steil hoch und zu lange nach oben, dass wir uns entschieden den alt bekannten Weg zu gehen, sonst hätten wir den kleinen Fuchs noch tragen müssen, der sollte aber auf auch Entdeckungstour gehen. Kinder und Eltern freuten sich genauso wie die älteren Paare die sich einen schönen Spaziergang gönnten. Während das eine Reh leider keinen Hunger hatte, gingen wir den Pfad weiter Richtung Wildschweine.

Nachdem wir also die Schweine gefüttert hatten und Aik mit großen Abstand schnupperte, zogen wir weiter und bewunderten die kleine Aussicht und kamen zu einer kleinen Brücke an. Ich finde die Brücke sieht etwas Magisch aus, sie gehört einfach zu dem wunderschönen Park dazu. Bevor wir aber über die Brücke gingen, eilten wir runter zum Fluss – der allerdings ziemlich trocken war – um noch einige schöne Fotos zu machen. Am Anfang wollte Aik mir nicht hinterher laufen, da seine Pfoten ja nass werden könnten, allerdings fand er daran gefallen und rannte immer zwischen mir und meinen Freund hin und her. Wir versuchten Fotos zu machen wenn er schnell rüber rannte – mehr Schnappschüsse als alles andere.

Im Anschluss folgte ein kleiner Pfad nach oben, wo sich Rothirsche befinden. Konrad hatte noch die Mais Stücke und sofort kam der große Hirsch der wohl unter den vielen Weibchen der Chef war. Währenddessen stand ein kleines Kitz bei seiner Mutter und spielte mit ihr. Der Hirsch hatte wohl Hunger und wollte gefüttert werden – diesen Hirsch taufte mein Freund Alf. Konrads Hand sah anschließend aus, als hätte er im Matsch gespielt. Aik schaute sich die große Gefahr lieber von weitem an, jedoch verlor er nach paar Minuten die Scheu und kam nah ran. Beide Tiere schauten sich an und …. dann gingen sie auch schon wieder getrennte Wege. Witziger weise dachte ich das mein kleiner Hund bei den neu entdeckten Lebewesen eher versucht zu bellen, als das er interessant da steht und beobachtet – bin immer noch sehr stolz auf den kleinen.

Bevor wir zum zum Ende unseres Ausfluges kamen, gingen wir an den spannendsten Weg entlang, der uns zu den Füchsen führte. Drei kleine Füchse schauten uns von weitem aus an. Kleine Kinder sagten zu ihrer Oma, dass Aik auch zu den Füchsen passen würde. Wir wollten doch mal schauen, ob Aik tatsächlich noch Ähnlichkeiten mit dem Fuchs hat und wie beide auf einander reagieren würden. Zu aller erst kam wohl der Rüde zu uns, er war etwas dunkler und stabiler gebaut, deswegen gehen wir davon aus, dass es sich um einen Rüden handelte. Der Fuchs hatte mehr Angst vor dem Hund als von uns Zweibeiner, was mich eigentlich ziemlich überraschte. Je näher Aik zum Zaun kam, desto schneller war der Fuchs entfernt. Wir kamen zu dem Entschluss das Aik weiterhin wie ein etwas größerer dünnerer Fuchs aussieht und sind mega stolz auf ihn das er so Aussieht – auch wenn in unserer Nachbarschaft Aik seit neusten als Mini-Wolf verglichen wird. Nachdem ganzen hin und her, fanden sich beide Tiere doch sehr interessant, kein bellen oder knurren- es wurde beschnuppert und beobachtet und beide schienen sich anzufreunden. Als wir gehen wollten kamen die anderen zwei Füchse dazu und Aik wollte lieber weiter da stehen bleiben und vielleicht sogar anfangen zu spielen (wenn der Zaun doch bloß nicht im Weg gewesen wäre) als mit uns weiter zu ziehen. Ich wollte unbedingt Fotos von beiden machen, was sich ziemlich als schwierig entpuppte – stand der eine, bewegte sich der andere. Fotos haben wir dennoch bekommen, ganz schon (sehr) viele.

Nach einer wohlverdienten Pause, schauten wir uns zum Schluss die Waschbären an, die sich auf dem Weg befanden. Zuerst waren alle verschwunden, viele Kinder tummelten sich am Zaun und hielten Ausschau nach den kleinen. Sobald ruhe wahr, tauchten auch schon vier ziemlich pelzige Kugeln auf. Mein Freund findet diese kleinen Bären einfach nur schön und so mussten natürlich auch Fotos gemacht werden, wie einer von denen meinem Freund die Pfote gab. So sehr sich Konrad auch freute, so knurrte Aik plötzlich los. Diese Tiere waren wohl eher beängstigend. So nahm ich ihn auf meinem Schoß und wir schauten uns die Pelzkugeln von weitem an. Am Ende traute sich Aik kurz hin, nun waren die Waschbären aber am knurren, weshalb ich Aik leider etwas strammer an der Leine halten musste, damit die Bärchen nicht mit den Pfoten nach ihm „schnappten“. Das letzte Stück zum Auto zurück war ziemlich steil, so trug ich Aik bis nach unten… zu viel sollte er ja auch noch nicht machen.

Meine Meinung

Der Park ist für die ganze Familie gut, mit Kindern und Hunden kann man die Tropfsteinhöhle besuchen. Dies haben wir bei unseren aller ersten Ausflug gemacht. Aik hat allerdings noch zeit dafür – zumal wäre das dann doch etwas zu viel für ihn. Neben den Tieren, gibt`s für Kinder einen Spielplatz, den können wir aber nicht beurteilen. Mir gefällt  die Natur und das man die Tiere beobachten und füttern kann. Obwohl sich auf einer Seite eine viel befahrene Straße befindet, bekommt man nichts davon mit, sobald man im Reich des Parks ist. Zum Picknicken gibt`s viele Bänke und für die Kinder gibt es nochmal was ganz besonders. Über der Tropfsteinhöhle befindet sich ein Berg, wo man auf der hinteren Seite drauf klettern kann. Mit Toni haben wir das gemeinsam geschafft, Aik ist dafür aber noch zu jung, also sind wir nur daran vorbei gelaufen. Wer nicht zu weit weg wohnt, noch nie da gewesen ist und mal einen Ausflug in die Natur mit vielen verschiedenen Tiere machen möchte, der ist hier genau Richtig, egal wie alt man ist. Zum entspannen ist das der perfekte Ausflug für Zwei- und Vierbeiner.

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Die Tropfsteinhöhle von vorne

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